Lehren, Lernen, Prüfen

Lehre, Lernen, Prüfen

Gute Lehre trägt wesentlich zu guter Studienqualität bei. Lehre hat den Anspruch fachlich zu qualifizieren, Kompetenzen und Lernergebnisse zu vermitteln, die Lernenden in den Blick zu nehmen und die Verschiedenheit der Studierendenschaft mitzudenken. Für die Lehre bedeutet das, dass entsprechend der jeweiligen Lernergebnisse nur eine Vielfalt von Lehr-/Lern- und Prüfungsarrangements den Ansprüchen gerecht werden kann.

Gute Lehre zu gestalten heißt, dass Lehrveranstaltungen einem roten Faden folgen, der von der Konzeption bis zur Prüfung reicht. Ausgehend von dieser Voraussetzung beziehen sich die Lehr-/Lernangebote, die Lernaktivitäten und die Prüfungsformen aufeinander und sind eng an die angestrebten  Lernergebnissen und Kompetenzen angelehnt.

Dies entspricht dem „Constructive-Alignment“-Konzept, d.h., dass die Prüfungs- und Rückmeldeformate den Inhalten und Anforderungsniveaus der Lernergebnisse entsprechen, da ansonsten die Lernaktivitäten der Studierenden trotz einer guten Lehr-/Lerngestaltung nicht auf die Lernergebnisse sondern auf das Prüfformat ausgerichtet werden.

Gute Lehre wird nicht allein durch didaktisch erfolgreiche Lehrveranstaltungen erreicht werden, sondern muss in ein entsprechendes Umfeld in Form eines inhaltlich adäquaten und gut strukturierten Curriculums eingebettet sein.

Für die Gestaltung von Lehre, Lernen und Prüfungen können Leitfragen in folgenden Bereichen hilfreich sein:

Leitfragen zum Erarbeiten von Lernzielen auf Modul-/Veranstaltungsebene
Leitfragen zur Formulierung von Lernzielen/Lernergebnissen
Leitfragen zur Entwicklung von Prüfungen

Praxisbeispiele und Konzepte zu Lehre, Lernen und Prüfen finden Sie hier.

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Termine

28. November 2017
"Praxisbezüge und Praktika im Studium" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

23./24. Januar 2018
„Kompetenzen im Fokus: Instrumente für gute Anerkennung und Anrechnung“ an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm