Monitoring von Studienverläufen

Verlässliche empirische Daten zum Bildungsverlauf von Studierendenkohorten – zum Studienerfolg zu Studienfach- und Studienortswechsel oder zum Übergang vom Bachelor zum Masterstudium – werden für die Hochschulen immer wichtiger. Ein datengestütztes Studienverlaufsmonitoring liefert Informationen für die Hochschulentwicklung, die Evaluation von Studiengängen und das Erreichen politischer Erfolgsgrößen. 

Vor diesem Hintergrund haben Hochschulen, Fakultäten und Fachbereiche begonnen, ihre Studiengänge im Hinblick auf den Studienerfolg mit Hilfe von Monitoring-Verfahren und Begleitstudien systematischer zu analysieren und transparenter darzustellen. Ein hilfreiches Instrument dafür ist die Einführung einer Verlaufsstatistik, damit verlässliche Informationen zum Studienverlauf ganzer Kohorten von Studienanfängerinnen und -anfängern, insbesondere zum Studienabbruch, Studienfach- und Studienortswechsel sowie zum Prüfungserfolg und Studienfortschritt, gewonnen werden können. Hochschulen können so zeitnah relevante Daten auswerten, um eventuell bestehenden curricularen Verbesserungsbedarf zu ermitteln, den Aufbau von Frühwarnsystemen zu betreiben und gezielter Unterstützungsangebote für Studierende zu entwickeln. Viele Hochschulen führen daneben auch eigenständige Befragungen von Studierenden und Lehrenden durch, die ebenso dem Ziel einer Optimierung ihrer Studiengänge dienen, oder sie nutzen dazu entsprechende Daten bundesweiter oder regionaler Untersuchungen.

Tagungsreihe und Publikation von nexus

Im Rahmen einer fünfteiligen Tagungsreihe ( 201520162017, 2018 und demnächst 2019) hat nexus Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Verwaltung und Politik zum intensiven Austausch über Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Instrumente im Studiengangs-Monitoring zusammengebracht.

Eine Ausgabe der Reihe „nexus Impulse für die Praxis“ befasst sich mit dem Thema Studiengang-Monitoring als Instrument der Qualitätsentwicklung.