Das Projekt ist nexus ist seit dem 30. April 2020 abgeschlossen. Alle Informationen und Texte entsprechen dem Stand zum Projektende und werden nicht weiter aktualisiert. Mit dem Themenbereich Anrechnung und Anerkennung befasst sich das aktuelle HRK-Projekt MODUS.

Lernziele/Lernergebnisse formulieren

Ein wirkungsvoll formuliertes Lernziel/Lernergebnis unterstützt das Lernen der Studierenden. Dazu sollte es entsprechend einer bestimmten Struktur formuliert, für die betreffende Zielgruppe herausfordernd und gleichzeitig realistisch sein und den Studierenden erläutert werden.

Bei der Formulierung von Lernzielen/Lernergebnissen wird der "Schwierigkeitsgrad" durch Verben ausgedrückt. Lernergebnisse werden verständlich, wenn ein aktives Verb („ist in der Lage/ ist fähig“) den Lehrinhalt durch einen Infinitiv („zu…“) spezifiziert und kontextualisiert.

Hilfreiche Fragen dazu sind:

  • Enthält das Lernergebnis eine Inhalts- und eine Handlungskomponente?
  • Ist es klar, präzise und möglichst konkret formuliert?
  • Ist es aus der Perspektive der Studierenden formuliert?

Verbenlisten:

  • Kratzer, Prof. Dr. Klaus Peter (2010): Lernergebnisse als Basis für Anerkennung, Hochschule Ulm. (PDF, 19 Seiten, 1,44 MB)
  • Hampe, Manfred J. (2011): Kompetenzorientiertes Prüfen in den Ingenieur­wissenschaften, Technische Universität Darmstadt. Link
  • Hochschule Bremen (2009): Toolbox für die Beschreibungen von Lernergebnissen (Learning Outcomes). (PDF, 2 Seiten ,48 KB)
  • University of West Florida, Center for University Teaching (o.J.): Learning, and Assessment: Action Words for Bloom's Taxonomy. (PDF, 1 Seite, 59 KB)
  • Clemson University (o.J.): Bloom's Taxonomy Action Verbs, South Carolina. (PDF, 1 Seite, 110 KB)  
  • University of Victoria (o.J.): Bloom's Taxonomy, British Columbia. Link