Fachhochschule Bielefeld

Jobben mit Berufserfahrung

14. Mai 2019

Viele Studierende haben bereits eine Berufsausbildung hinter sich, wenn sie ein Studium beginnen. An der Fachhochschule Bielefeld ist es in der Lehreinheit Wirtschaft und im berufsbegleitenden Verbundstudium etwa jeder zweite. Um sich ihr Studium zu finanzieren, müssen die meisten Studentinnen und Studenten jobben.  Da macht es Sinn, einer qualifizierten Tätigkeit ggf. sogar im erlernten Beruf nachzugehen anstatt Pizza auszufahren oder zu kellnern.

Die Fachhochschule Bielefeld hat eine Stellenbörse eingerichtet, die speziell diese gut ausgebildeten Studierenden mit Unternehmen zusammenbringt. Dabei orientieren sich die Stellenprofile an den in Ausbildung und Studium erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen.

Folgende Effekte werden durch die Jobbörse und die daraus resultierenden Nebentätigkeiten der Studierenden erreicht:

  • Beruflich qualifizierte Studierende können (für den späteren Karriereweg) verwertbare Berufserfahrung sammeln.
  • Sie bleiben in ihrem erlernten Beruf auf dem Laufenden.
  • Sie haben die Möglichkeit, Qualifikationen und Kompetenzen aus der Ausbildung und aus dem Studium in der Praxis einzusetzen.
  • Bei einem positiven Verlauf der Tätigkeit ergibt sich die Möglichkeit zu einer Kooperation im Rahmen der im Studium obligatorischen Praxisphase oder für die Erstellung der Abschlussarbeit.
  • Das Unternehmen erhält eine(n) qualifizierte(n) Mitarbeiter(in), welche(r) kann durch seine/ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus bisherigen beruflichen Stationen und aus dem Studium neue Anregungen in das Unternehmen einbringen kann.
  • Im Vergleich zu den regulär Beschäftigten sind die beruflich qualifizierten Studierenden unter bestimmten Voraussetzungen (i. W. zeitl. Umfang der Beschäftigung) vergleichsweise kostengünstige Arbeitskräfte für Unternehmen, da für sie kaum Nebenkosten anfallen.


Die Jobbörse geht auf eine Initiative des Forschungsprojekts EMbeQ - Entwicklung von Maßnahmen für beruflich Qualifizierte (gefördert im Rahmen der BMBF-Initiative ANKOM) zurück.