Forschendes Lernen in der Lehrerbildung

Gemeinsame Tagung des Projekts nexus der HRK und
des Niedersächsischen Verbundes zur Lehrerbildung

Leibnizhaus Hannover, 13. November 2013

Zielsetzung und Programm der Tagung

Unter dem Motto „Forschendes Lernen in der Lehrerbildung“ findet am 13. November 2013 im Leibnizhaus in Hannover eine gemeinsame Tagung des Projekts nexus der HRK und des Niedersächsischen Verbundes zur Lehrerbildung statt, die Anlass gibt, Wege hochschuldidaktischer und -strategischer Praxis an Universitäten zu erfahren, zu vergleichen und weiterzuentwickeln.

Forschendes Lernen entwickelt sich in der jüngeren Zeit zu einem zentralen hochschuldidaktischen Prinzip, da es unabhängig von wissenschaftlichen Disziplinen die Möglichkeit eröffnet, die Einheit von Forschung und Lehre zu realisieren. Universitäre Lehre fördert so die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um am Prozess der Forschung teilzuhaben. Die Idee, Universitäten in diesem Kontext als gesellschaftlichen Ort zur Entwicklung, Diskussion und Aneignung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden zu begreifen, folgt der Humboldt’schen Universitätskonzeption und ist – trotz oder gerade angesichts der teilweise gegenläufigen Tendenzen in der Praxis – bedeutsamer Bestandteil des akademischen Selbstverständnisses und der verfolgten Ziele in der universitären Lehre.

Auch und besonders in der Lehrerbildung erscheint Forschendes Lernen dazu geeignet, die Verknüpfung von Forschungsorientierung und Praxisnähe sowie von Erkenntnisgewinn und Subjektorientierung zu ermöglichen und damit letztlich für das Berufsfeld Schule das Leitbild der „forschenden Lehrkraft“ zu verfolgen. Eine der zentralen Herausforderungen in diesem Kontext stellt die konzeptionelle Breite dar, mit der das Forschende Lernen in der universitären Lehrerbildung realisiert wird und werden kann.

Ausgehend von den konstruktiven Entwicklungen der vergangenen Jahre will die Tagung im Leibnizhaus Hannover dazu anregen, das Konzept des Forschenden Lehrens auf drei Ebenen weiter zu bearbeiten, es kritisch zu beleuchten und seine Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

  • Auf der Mikroebene werden gelungene studentische Projekte der niedersächsischen Hochschulen im Bereich der Lehrerbildung vorgestellt und bearbeitet.
  • Die Mesoebene nimmt Konzepte für Lehrveranstaltungen, Module und Curricula, die dem Prinzip des Forschenden Lernens zuzuordnen sind, in den Blick.
  • Auf der Makroebene soll Forschendes Lernen als hochschulstragegischer Ansatzpunkt diskutiert und seine Tragfähigkeit als Element der Profilierung von Lehrerbildung an Universitäten bearbeitet werden.

 Das Tagungsprogramm finden Sie auch in der rechten Spalte.

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