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Beratungsstruktur der Hochschule Aalen zur Erreichung des Perspektivenwechsels in Bezug auf Kompetenzorientierung in Studium und Lehre

Prof. Dr. Marcus Liebschner & Christina Erhardt (Hochschule Aalen)

Abstract: Im Zuge der Bologna-Reform ist neben der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge auch ein Wandel auf kompetenzorientierte Qualifikationsziele, Module und Prüfungsformen gefordert worden. Durch den Perspektivenwechsel wird besonders die Outcome-Orientierung im Studium betont. Die Kompetenzorientierung im Studium wurde somit zu einem wichtigen Kriterium.

Mit diesem Beitrag möchte die Hochschule Aalen vorstellen, welche Maßnahmen sie als systemakkreditierte Hochschule ergreift, um das Bewusstsein für Kompetenzorientierung bei den Hochschulangehörigen zu stärken. Eine Besonderheit hierbei ist die Organisationsstruktur.

Es wurde ein Beauftragter für Kompetenzorientierung aus der Professorenschaft ernannt, der mithilfe einer Mitarbeiterin eine Beratung hinsichtlich der Thematik Kompetenzorientierung für die Hochschulangehörigen anbietet. Zudem führt er vielerlei Maßnahmen durch (z.B. Entwicklung von Leitfäden, Workshops, Coachings), um das Bewusstsein der Hochschulangehörigen weiter zu stärken.

Der Beauftragte für Kompetenzorientierung ist auch in den Qualitätsmanagement- bzw. Akkreditierungsrelevanten Prüfprozessen der Hochschule eingebunden, wodurch eine Beratung an notwendigen Stellen sichergestellt ist. Dies geschieht unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit mit der Stabsstelle für Qualitätsmanagement oder der Einbindung als Berater in den Senatsausschuss zu akkreditierungsrelevanten Fragestellungen. Die Prüfung der Studiengangsunterlagen hinsichtlich Kompetenzorientierung wird im Rahmen von Akkreditierungsverfahren einer ihm zugeordneten Mitarbeiterin übernommen.