Begriff

Studieneingangsphase

Bezeichnet die strukturelle und inhaltliche Ausgestaltung des Übergangs von der Schule zur Hochschule unter Einschluss der ersten beiden Semester. Im Hinblick auf Studienerfolg kommt dem Einstieg ins Studium als Phase des Umbruchs und der Neuorientierung eine besondere Bedeutung zu. Die Studierenden müssen nach der Schule oder im ausgeübten Beruf die Umgewöhnung an akademische Lehr- und Lernmethoden und die Lernumgebung Hochschule meistern. Je nach individueller Bildungsbiographie gilt es, Vorkenntnisse aufzuholen, sich mit wissenschaftlicher Arbeitsweise vertraut zu machen und an die jeweilige Fachkultur zu adaptieren. Die Hochschulen adressieren die Herausforderungen der Studieneingangsphase mit vielfältigen Informations-, Beratungs- und Nachhilfeangeboten wie Crash- und Brückenkursen, Betreuung durch Tutorinnen und Tutoren und Mentoring. Allerdings unterscheiden sich Art und Umfang der Angebote je nach Hochschule, besonders im Hinblick auf ihre funktionelle Einbettung nicht nur in den Fachbereichen, sondern in der gesamten Hochschule. Den Maßnahmen in den ersten Semestern vorgelagert ist die Unterstützung angehender Studierender bei der Wahl des passenden Studiengangs. Bei über 10.000 grundständigen Studienmöglichkeiten ist es von zentraler Bedeutung, angehenden Studierenden Hilfestellung und Orientierung anzubieten.

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