Herbsttagung

Autumn International Conference: Unbureaucratic academic credit recognition to increase European student mobility

8th-9th November 2011

One of the core objectives of European higher education reform is increased student mobility. To this end, the process by which academic credits attained abroad are recognised must be as clear and as reliable as possible. How can this be guranteed across the European Higher Education Area? This was the topic adressed at a meeting 
of 200 experts from higher education institutions, academic organisations, and qualitiy assurance agencies hosted in Bonn by the German Rectors`Conference (HRK).

There was general agreement at the event that it is particulary important to take a pragmatic approach to the comparison process. In practice, this means that academic credit should be recognised  based on whether they are equivalent rather than whether they are entirely the same. The recognition process should be based on trust in the quality of other national academic and education systems.

The conference also included statements from students, who shared their experiences. They were not alone in their criticism that recognition procedures often lack flexibility and transparency. Conference participants were unanimous that minor differences in course content should not prevent recognition at the home university. There is already an existing foundation for a liberal yet responsible recognition procedure: the Lisbon Convention established a legally binding framework, and the ECTS credit point system makes it easier to compare academic credit.

Conference participants also acknowledged the great responsibility on the part of universities and their examination boards to promote international academic careers. 
The German Rectors`Conference will support this process at German universities by providing them with a variety of publications and handouts on recognition and accreditation procedures and good practice.

Internationale Herbsttagung, 8-9 November 2011 Beethovenhalle, Bonn

Eines der Kernziele der europäischen Studienreform ist die Erhöhung der Mobilität von Studierenden. Dazu muss die Anerkennung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, möglichst klar und verlässlich geregelt sein. 

Wie dies innerhalb des Europäischen Hochschulraums am besten sichergestellt werden kann diskutierten etwa 200 Expertinnen und Experten aus Hochschuleinrichtungen, Wissenschafts­organisationen und Qualitätssicherungsagenturen auf Einladung des HRK-Projekts nexus in Bonn.

Nötig sei, so der Tenor der Veranstaltung, vor allem eine pragmatische Anwendung der Vergleichskriterien. Die Gleichwertigkeit, nicht die Gleichartigkeit von Studienleistungen müsse in der Praxis über die Anrechnung entscheiden. Die Anerkennungspraxis solle von Vertrauen in die Qualität anderer nationaler Wissenschafts- und Studiensysteme geprägt sein.

Die Konferenz bot auch Studierenden die Möglichkeit, über ihre Eindrücke zu berichten. Nicht nur sie monierten, dass im Alltag die Anerkennungsverfahren nicht ausreichend flexibel und transparent verliefen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass kleinere Abweichungen von Studieninhalten nicht zur Verweigerung der Anerkennung seitens der heimischen Hochschule führen dürfen. 

Die Grundlagen für eine liberale und gleichzeitig verantwortungsvolle Anerkennungspraxis seien vorhanden: Mit der „Lissabon-Konvention“ wurde ein rechtlich verbindlicher Rahmen geschaffen, ein Leistungspunktesystem wie ECTS erleichtere den Vergleich von Studienleistungen.

In den Diskussionen wurde die hohe Verantwortung von Hochschulen und deren Prüfungsausschüssen betont, internationale Bildungskarrieren zu fördern. 

Die Hochschulrektorenkonferenz wird etwa durch das Projekt nexus die deutschen Hochschulen mit verschiedenen Publikationen und Handreichungen zu Prozessabläufen und guter Praxis von Anerkennung und Anrechnung begleiten.