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Session 4: Studiengangsgestaltung: Mobilitätsfenster

Mobility Windows: From Concept to Practice
Irina Ferencz, Academic Cooperation Association
Mobilitätsfenster an der Hochschule Bremen
Dr. Heike Tauerschmidt, Hochschule Bremen

Die Einrichtung von Mobilitätsfenstern ist ein wichtiges Element mobilitätsfördernder Studiengangsgestaltung. Diese ermöglichen es Studierenden, relevante Teile ihres Studiums ohne Zeitverlust an einer ausländischen Hochschule oder im Rahmen eines Auslandspraktikums zu absolvieren. Welche unterschiedlichen Arten von Mobilitätsfenstern es gibt, wie diese eingerichtet, organisiert und bestmöglich auch in den Curricula verankert werden können, wurde im Rahmen der Session erläutert und diskutiert. 

Im Rahmen ihres einleitenden Vortrages präsentierte Frau Irina Ferencz, stellvertretende Direktorin der Academic Cooperation Association (ACA), die Ergebnisse einer breit angelegten Studie zum Thema „Mobility Windows. From Concept to Practice“. Neben einer klaren Begriffsdefinition liefert die Studie zudem einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Mobilitätsfenstern ausgewählter Länder des europäischen Hochschulraumes. Aufbauend auf den konzeptionellen und empirischen Analysen gibt die Studie abschließend eine Reihe von Empfehlungen zur Gestaltung von Mobilitätsfenstern für die Praxis sowie für politische Entscheidungsträger. Die Studie ist online verfügbar.

Im Anschluss an diesen Vortrag erläuterte Frau Dr. Heike Tauerschmidt, Leiterin des International Office an der Hochschule Bremen, wie Mobilitätsfenster an ihrer Hochschule sowohl verpflichtend als auch fakultativ in den Curricula verankert sind. Mobilität von Studierenden wird an der Hochschule Bremen als klarer Bestandteil der „internationalen Profilbildung“ betrachtet. Studierende der Hochschule Bremen haben neben dem Auslandsstudium zudem die Möglichkeit, ein „interkulturelles Zertifikat“ zu erlangen – eine weitere Option für die Studierenden ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken und nachzuweisen.