Das Projekt ist nexus ist seit dem 30. April 2020 abgeschlossen. Alle Informationen und Texte entsprechen dem Stand zum Projektende und werden nicht weiter aktualisiert.

Session 5: Anerkennung und Mobilität im Rahmen von Credit Mobility

European Project Semester (wird in Kürze online gestellt)
Prof. Dr. Sönke Schmidt, Fachhochschule Kiel
PONS Geisteswissenschaften
Dr. Rebecca Klug, PONS - Austauschprogramm deutscher Universitäten
T.I.M.E. Netzwerk
Sabrina Grübener, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Studierendenmobilität hat vielfältige Formen, seien es kurze Aufenthalte oder Doppelstudiengänge, national oder international, zum Studium oder für Projektarbeiten mit Industrieunternehmen – alles ist möglich. Diese Perspektive zeigten auch Vertreter aus drei deutschen Hochschulen auf, die ganz unterschiedliche Netzwerke repräsentierten. Professor Schmidt von der Fachhochschule Kiel stellte das European Project Semester vor, ein Netzwerk mit zahlreichen europäischen Partnern, die Auslandsaufenthalte für Studierende ihrer Partnerhochschulen ermöglichen und dafür Industrieunternehmen einbinden, in denen die Studierenden in interdisziplinären und internationalen Teams zusammen an Lösungen für konkrete Probleme arbeiten. Das von Frau Klug von der Universität Göttingen vorgestellte PONS-Netzwerk organisiert zwar ebenfalls den Austausch von Studierenden, jedoch innerhalb Deutschlands. Das Konsortium schlägt die Brücke (=PONS) zwischen zahlreichen geisteswissenschaftlichen Fächern an deutschen Universitäten, so dass Studierende insbesondere in kleinen Fächern die Möglichkeit haben, sich andernorts zusätzliche Spezialisierungen oder Angebote zu holen, die an ihrer eigenen Universität nicht möglich wären. Das Netzwerk hat sich, ausgehend von der Klassischen Archäologie, in den letzten Jahren stetig vergrößert und umfasst mittlerweile 37 Universitäten in fast allen Bundesländern. „Top Industrial Managers in Europe“ versucht das T.I.M.E.-Netzwerk auszubilden, an dem die RWTH Aachen beteiligt ist. Frau Grübener von der Fakultät für Maschinenbau der RWTH stellte das Netzwerk vor, das verschiedene Aktivitäten beinhaltet, sich aber insbesondere auf das Angebot von Doppelabschlussprogrammen konzentriert. Im Rahmen dieses Netzwerks pflegt die Fakultät Abkommen mit Hochschulen aus Frankreich, Japan, Spanien und Polen. Darüber hinaus nehmen weitere Fakultäten der RWTH an dem Netzwerk teil. Abschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen die Möglichkeiten der Übertragbarkeit der vorgestellten Beispiele in die eigenen Hochschulen sowie über ihre Erfahrungen mit eigenen Netzwerken und Kooperationen.