Kompetenz­orientierung

Kompetenz­orientierung beschreibt einen Perspektivenwechsel, der den Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit inhaltlichen Problemstellungen in einem Fach in den Mittelpunkt von Lehre und Studium stellt. Kompetenz­orientierung ist ein Wandel, der von der Europäischen Studienreform gefordert wird. Im Kern geht es  darum, Studierende in die Lage zu versetzen, einerseits mit Fachwissen und Haltungen umgehen zu lernen und andererseits, nicht nur fachwissenschaftliche Fähigkeiten, sondern auch Einstellungen und Werte sowie überfachliche Schlüsselkompetenzen möglichst integrativ zu entwickeln. Denn Fachwissen ist die Grundlage für hochschulische Leistungen, aber daraus allein erfolgt noch nicht die Fähigkeit, mit Wissen auch umgehen zu können. Akademische Studiengänge sollten daher nicht allein am Fachcurriculum orientiert sein, sondern auf der Grundlage von Wissensbeständen zu komplexen wissenschaftlichen Handlungen in der jeweiligen Fachkultur befähigen und zur Entwicklung der eigenständigen Persönlichkeit beitragen ("Citizenship") .


Weitere Informationen:
Kompetenz­orientierung
Veranstaltungen: Fachtagung zu kompetenzorientertem Prüfen in den  Ingenieur­wissenschaften und der Informatik
impulse für die Praxis „Kompetenz­orientierung im Studium“
Fachgutachten „Kompetenz­orientierung in Lehre und Studium"
Praxisbeispiele zu Kompetenz­orientierung aus den Hochschulen.

Ergänzendes Material: Siehe auch: Kategorien: Zurück zur Liste