Beratung zur Umsetzung der Kompetenzorientierung in den Hochschulen

Die kompetenzorientierte Gestaltung von Studiengängen, Modulen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist eine zentrale Forderung der Europäischen Studienreform und verlangt einen grundlegenden Perspektivwechsel in der Lehre. Die Hochschulen haben zwar die Kompetenzorientierung in Studium und Lehre formal korrekt umgesetzt (z.B. in Modulhandbüchern und in der Akkreditierung), in der Praxis scheint jedoch Beratungsbedarf bei der curricular-didaktischen und der methodischen Umsetzung auf den verschiedenen Ebenen von Studium und Lehre zu bestehen. Dies gilt sowohl für die strategische Ebene der Hochschulleitungen als auch für die operative Umsetzung auf der dezentralen Ebene der Fachkulturen. Hier setzt das Angebot des Projekts nexus an: Wir bieten den Hochschulen Beratung zur Entwicklung nachhaltiger Kommunikations- und Veränderungsprozesse an.

Bitte beachten Sie: Aus Kapazitätsgründen können derzeit keine neuen Interessensbekundungen angenommen werden.

Beratungsangebot

Beratungsangebot

Das Ziel des Beratungsformats besteht darin, die Hochschulen dabei zu unterstützen, Strategien zur Umsetzung der Kompetenzorientierung zu entwickeln und zu optimieren. Denn um eine kompetenzorientierte Lehre institutionell zu verankern, ist es nicht mehr ausreichend, bei der Studiengangskonzeption entsprechende Qualifikationsziele festzulegen. Auch das Curriculum und die Lehr-/Lernprozesse sollten auf die jeweils spezifischen Kompetenzentwicklungsziele abgestimmt und ausgerichtet werden. Dies betrifft insbesondere die Form der Lehr-/Lerngestaltung, die Prüfungsformen, die studienbegleitende Unterstützung des Kompetenzerwerbs der Studierenden, die Veränderungen der Lehrhaltungen und -praktiken der Lehrenden sowie die Gestaltung entsprechender Evaluations- und Qualitätssicherungsverfahren. Die Implementierung einer kompetenzorientierten Studiengangsgestaltung sollte auf der Ausrichtung des gesamten Studiums auf Lernergebnisse („Learning Outcomes“) basieren.

Dazu analysieren ausgewiesene Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen im Rahmen einer kollegialen Fallberatung gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule in Workshops bzw. Zukunftswerkstätten die Strukturen, Prozesse und Kommunikation zur Curriculumsentwicklung in der jeweiligen Hochschule und geben Anregungen zu deren Weiterentwicklung. Das Beratungsformat und die Themen werden dabei auf den jeweiligen Bedarf der Hochschule abgestimmt.

Literatur:

Ablauf und Kosten

Ablauf und Kosten

Auf Grundlage einer Interessensbekundung* werden die teilnehmenden Hochschulen ausgewählt. Anschließend findet ein Vorgespräch vor Ort statt, das die eigentliche ein- bis zweitägige Beratung vorbereitet. Die Beratung wird von zwei bis drei Expertinnen und Experten aus den Runden Tischen des Projekts nexus und zwei nexus-Referentinnen
bzw. Referenten sowie bei Bedarf weiteren Externen durchgeführt.

Die Hochschulen erstatten Reise- und Unterkunftskosten des Beratungsteams und übernehmen die Organisation in der Hochschule inklusive weiterer anfallender Kosten.

*Bitte beachten Sie: Aus Kapazitätsgründen können derzeit keine neuen Interessensbekundungen angenommen werden.

Zielgruppen

Zielgruppen

  1. Lehrende (Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter)
  2. Funktionsträger (Vizepräsidentinnen und -präsidenten, Prorektorinnen und -rektoren, Dekaninnen und Dekane, Studiendekaninnen und -dekane) einer Hochschule
  3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hochschuldidaktik, Qualitätssicherung und -entwicklung, strategischer Entwicklungsplanung, Career Centern, QPL-Projekten etc.