Das Projekt nexus ist seit dem 30. April 2020 abgeschlossen. Alle Informationen und Texte entsprechen dem Stand zum Projektende und werden nicht weiter aktualisiert. Mit dem Themenbereich Anrechnung und Anerkennung befasst sich das aktuelle HRK-Projekt MODUS und für Studierende die Infoseite AN!.

Universität Duisburg-Essen

Universitätsweites Mentoring-System

26. Juli 2017

Die karrierefördernde Wirkung des Mentorings wird an der Universität Duisburg-Essen (UDE) systematisch genutzt. Das UDE-Mentoring-System (UMS), das 2008 mit dem Leitgedanken gestartet ist, über professorale Mentoringstrukturen allen Studierenden der UDE in ihren Fakultäten auf ihren Studienverlauf bezogen individuelle Beratung und Betreuung zu bieten, hat sich in den vergangenen Jahren an der UDE als mentorielles Orientierungs-, Beratungs- und Betreuungsnetzwerk etabliert.

Während die Studierenden in der Startphase des UDE-Mentoring-Systems vorwiegend zu Gesprächen mit ihrem Professor/ihrer Professorin eingeladen wurden und daneben Begleitung in Gruppenmentoringformaten von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und studentische Tutorinnen und Tutoren nutzen konnten, steht ihnen aktuell (Stand 2017) ein breitvernetztes mentorielles Beratungs- und Betreuungsangebot in ihren Fakultäten zur Verfügung, das sie entsprechend ihren individuellen Bedarfen nutzen können.

Das UDE-Mentoring-System ist seit Oktober 2011 Teil des Projektes „Bildungsgerechtigkeit im Fokus“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Als Teil des Projektes trägt das UDE-Mentoring-System in Kombination mit den anderen Teilprojekten und in Kooperation mit zentralen wie dezentralen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der UDE zur Senkung von Studienzeiten und Studienausstiegen bei.

Der Blick auf die erste Förderperiode im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre" zeigt, dass die universitätsweite Implementierung des UDE-Mentoring-Systems ein Struktur-und Beratungserfolg ist. Über die Koordinationsstellen in den Fakultäten konnten die fakultätsspezifische Betreuungs- und Beratungsnetzwerke ausgebaut werden, Beratungsangebote gebündelt, entwickelt und etabliert werden und der Anonymität der Massenuniversität eine fachnahe Beratungs- und Betreuungskultur entgegengesetzt werden, die jährlich von jedem/jeder zweiten Studierenden genutzt wird.

Das System steht in der zweiten Phase der Förderung vor der Herausforderung die Reichweite und Konzepte zu verstetigen, die Mentorinnen und Mentoren weiterhin für ihre Arbeit zu professionalisieren und durch ein umfassendes Monitoring-System mit selbstreferentieller Verknüpfung zur Hochschulentwicklung seinen Beitrag zum Studienerfolg zu belegen

www.uni-due.de/mentoring