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Hochschule Mainz

BWL-Studierende erweitern ihren Horizont

21. April 2016

In der Lehrveranstaltung „Querdenken“ an der Hochschule Mainz führen Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis BWL-Studierende in verschiedene Themen der Allgemeinbildung ein und regen zur interdisziplinären Diskussion an.

Studium integrale im Kleinen
Im Rahmen eines Wahlpflichtmoduls reagiert die Hochschule so auf Rückmeldungen von Arbeitgebern aus der Wirtschaft, die bei Absolventinnen und Absolventen der Betriebswirtschaft häufig fehlende Allgemeinbildung beklagen. Auch die Erfahrung in der Lehre zeigt, dass es vielmals an sozialen und kulturellen Fähigkeiten mangelt.

Wöchentlich werden die Studierenden in diesem „Studium integrale im Kleinen“ mit grundsätzlichen und aktuellen Themen konfrontiert, die im klassischen BWL-Curriculum nicht zu finden sind, aber den Horizont erweitern. Beispiele hierfür sind Vorlesungen zu Antike, Philosophie oder Unternehmensethik, der Besuch einer Kunsthalle oder auch Einheiten wie „Benimmessen“. Die Studierenden lernen über den berühmten Tellerrand hinaus zu schauen, andere Sichtweisen zu entwickeln und erhalten Denkanstöße, um künftig ohne Scheuklappen unbekannte Situationen zu hinterfragen.

Ausweitung auf ganze Hochschule geplant
Das Konzept  dieser erstmals im Sommersemester 2015 durchgeführten Veranstaltung kommt bei den Studierenden, den externen Vertreterinnen und Vertretern sowie den Vortragenden sehr gut an. Das Wahlpflichtmodul wird und wurde nach jedem Semester im Rahmen der standardmäßigen Lehrveranstaltungsevaluation evaluiert. Um die angebotenen Themen stetig zu erweitern, findet zudem eine persönliche Rückkopplung mit den Studierenden statt.

Aufgrund der positiven Resonanz und Wirkung ist geplant, die Vorlesung auf die gesamte Hochschule auszuweiten und dauerhaft zu implementieren. Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher, Dekanin des Fachbereichs Wirtschaft  und eine der Initiatorinnen des Konzepts, wurde zudem in das Jahresprogramm 2016 des Bündnisses „Lehre hoch n“ aufgenommen und wird das Modul in diesem Rahmen weiterentwickeln.

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