Kompetenzorientiertes Prüfen

Kompetenzorientiertes Prüfen in den Ingenieur­wissenschaften und in der Informatik

29.3.2011, Bremen

Gemeinsame Tagung von 4ING und nexus

Studiengänge und Module sollen „outcome-orientiert“ gestaltet sein und deren Lernergebnisse sich auf Qualifikationsrahmen beziehen lassen. Daher ist für Studiengänge schon bei der Planung festzulegen, welches Kompetenzprofil Absolventinnen und Absolventen eines Studiengangs beim Abschluss erworben haben sollten. Diese Lernergebnisse und Kompetenzen werden in inhaltlich aufeinander bezogenen, zusammengehörenden Moduleinheiten vermittelt und ihr Erwerb zum Modulabschluss überprüft.

Dabei soll neben Fakten- und Methodenwissen auch dessen Anwendung vermittelt und bewertet werden. Die Tagung soll sich exemplarisch für die Ingenieur­wissenschaften und die Informatik damit auseinandersetzen, wie Prüfungsformen und Leistungsnachweise kompetenzorientiert gestaltet werden können.

Drei übergreifende Vorträgen der Tagung stellten die Beziehungen zwischen Lernergebnissen und Qualifikationsrahmen her, um die Nutzbarkeit dieses abstrakten Instruments für die Lehr- und Prüfungsgestaltung sichtbar zu machen.

In einem zweiten Vortrag wurden Kompetenzen und Prüfungsformen aus hochschuldidaktischer Sicht in Verbindung zueinander gesetzt und im dritten Beitrag ein Überblick über kompetenzorientiertes Prüfen in den Ingenieur­wissenschaften gegeben.

In den anschließenden Impulsen stellten Lehrende gelungene Praxisbeispiele aus verschiedenen Bereichen der Ingenieur­wissenschaften und der Informatik vor.

Diese sollen als Anregung dienen, weitere Lösungsansätze und Fragen zu diskutieren.