Beratung und Fortbildung

Beratung und Fortbildung zu Anerkennungsverfahren

  • Beratung zur Anerkennung für Hochschulleitungen sowie Dekaninnen und Dekane
  • Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung

Studierende werden immer mobiler: Viele wollen zeitweise an einer ausländischen Hochschule studieren oder nach dem Bachelor an eine andere inländische Hochschule wechseln. Sie versprechen sich davon die Möglichkeit, ihren Erfahrungshorizont zu erweitern und neue Kompetenzen zu erwerben.

Deutsche Hochschulen sind für diese Studierenden entsprechend besonders attraktiv, wenn sie auf Mobilität eingerichtet sind. Dazu tragen insbesondere transparente Verfahren zur Anerkennung von Prüfungs- und Studienleistungen bei.

Dies ist derzeit noch nicht überall an deutschen Hochschulen der Fall. So gibt es oft noch Unklarheiten über den Umgang mit international erworbenen Studienleistungen oder die geltenden Grundlagen für Anerkennungsverfahren und deren Durchführung. Entsprechend verzichten Studierende aus Sorge, Leistungen nicht angerechnet zu bekommen, auf einen Auslandsaufenthalt oder zögern, nach dem Bachelor an eine andere Hochschule zu wechseln.

Schritt 1: Beratung für Hochschulleitungen

An dieser Stelle setzt das Projekt nexus an: Wir wollen Hochschulleitungen sowie Dekaninnen und Dekane dabei unterstützen, eine Anerkennungskultur zu fördern, die an ihrer ganzen Hochschule gelebt wird.

Da es kein standardisiertes Verfahren für alle Hochschulen geben kann, sollen gemeinsam mit den jeweiligen Hochschulen passende Lösungen entwickelt werden. Grundlage hierfür sind die Leitlinien für die Entwicklung institutioneller Anerkennungsverfahren. Ziel sind rechtssichere und faire Verfahren, die besonderen Anforderungen der jeweiligen Hochschule gerecht werden. Neben der Klärung der „technischen Aspekte“ der Anerkennungsverfahren wollen wir Sie dabei unterstützen eine positive Anerkennungskultur auszubauen.

Aber auch Hochschulen, die bereits etablierte Anerkennungsverfahren haben, können das Angebot in Anspruch nehmen, um die Verfahren zu überprüfen und ggf. weiterzuentwickeln oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fortzubilden.

Im Rahmen der Beratung analysieren ausgewiesene Experten die vorhandenen Strukturen und geben Anregungen zur Weiterentwicklung der Anerkennungsverfahren. Das Beratungsformat wird dabei individuell auf den Bedarf abgestimmt.

Themen einer Beratung können unter anderem sein:

  • Grundlagen: Wie sehen Eckpunkte für Satzungen zur Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen und Studienabschlüssen sowie für die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Qualifikationen aus?
  • Service aus einer Hand: Wie können koordinierte Anerkennungsverfahren in den Fächern bzw. in den Fachbereichen/Fakultäten entwickelt werden?
  • Transparente Kommunikation: Wie wird zwischen der für Anerkennungsverfahren zuständigen Administration und den Studierenden kommuniziert?
  • Informationsangebote gestalten: Anregungen zur Gestaltung zielgruppengemäßer Informationen in Internet und Social Media.

Die Berater analysieren den Ist-Stand, erstellen eine Einschätzung und geben Empfehlungen zur Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen und Maßnahmen. In einem kompakten Bericht werden die Empfehlungen der Hochschulleitung zugänglich gemacht.

Schritt 2: Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Aufbauend auf eine solche Beratung bietet das Projekt nexus Fortbildungsveranstaltungen an. Sie sollen vertiefte Kenntnisse zum Thema Anerkennung vermitteln. Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an der Hochschule mit der Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen befasst sind.

In den Veranstaltungen werden verschiedene Themen behandelt, wie etwa die rechtlichen Grundlagen, Beispiele für die Entwicklung, Anwendung des Kriteriums des wesentlichen Unterschieds, Verankerung von Anerkennungsregelungen an Hochschulen in Prüfungsordnungen, Satzungen, etc. und vieles mehr.

Dazu bieten die Expertinnen und Experten des Runden Tisches Anerkennung Impulsvorträge. Workshops bieten die Möglichkeit das Wissen zu vertiefen und anzuwenden oder konkrete Problemstellungen aus dem Arbeitsalltag der jeweiligen Hochschulen zu bearbeiten. Das individuelle Veranstaltungsformat stimmen wir gerne mit Ihnen im Vorfeld auf ihren jeweiligen Bedarf ab.

Die Fortbildungen können auch für mehrere Hochschulen gemeinsam oder für Hochschulverbünde angeboten werden. Hierbei empfehlen wir die Zusammenarbeit strukturell und/oder regional ähnlicher Hochschulen.

Zielgruppen:

  • Prüfungsausschussmitglieder, Studiengangbeauftragte
  • Mitarbeiter/innen in den Studiendekanaten, Studienberater/innen
  • Zentrale Verwaltung (Abteilungen Studium und Lehre, Qualitätssicherung, Akkreditierung, Studiengangentwicklung, Prüfungsämter, AAA/International Offices)

Mögliche Themen der Fortbildungsveranstaltungen:

  • Grundprinzipien der Lissabon-Konvention
  • Anwendung des Kriteriums des wesentlichen Unterschieds
  • Umsetzung und interne Kommunikation
  • Technische Unterstützung: Datenbanken
  • Notenumrechnung
  • Gestaltung von Informationsangeboten
  • Anerkennung aus Sicht der Akkreditierung
Ablauf der Beratung und Fortbildung

1. Kontaktaufnahme durch die Hochschule
2. Vorgespräch
3. Bedarfsanalyse durch den Runden Tisch / Projekt nexus
4, Beratung vor Ort
5. Fortbildungsveranstaltung(en) vor Ort
6. Ggf. schriftliche Empfehlungen
7. Follow-Up Gespräche
8. Teilnahme an Netzwerktreffen des Projekts nexus

Kosten

Sowohl für die Beratung wie für die Fortbildungsveranstaltungen werden keine Gebühren erhoben. Die Hochschule trägt nur die Reisekosten der Expertinnen und Experten des Runden Tisches.
Die mögliche Anzahl von teilnehmenden Hochschulen ist begrenzt.

Das Beratungsteam

Die Beratungen und Fortbildungen werden von den Mitgliedern des Runden Tisches Anerkennung und dem nexus-Projektteam durchgeführt. Die Mitglieder des Runden Tisches (RT) sind ausgewiesene Expertinnen und Experten im Bereich Anerkennung und haben vielfach langjährige Erfahrung in der Arbeit in Hochschulgremien und in Projekten.

Der RT setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulleitungen, Fakultäten bzw. Fachbereichen, Hochschulverwaltungen, Studierendenschaft und außerhochschulischen Institutionen aus dem Bereich Wissenschaftsmanagement und -politik (ZAB, DAAD, Akkreditierungsrat und -agenturen, Ministerien) zusammen.

Zusätzlich stehen bei Bedarf nationale und internationale Expertinnen und Experten des STEERING-Projekts des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zur Verfügung. Je nach Bedarf der Hochschulen und Verfügbarkeit der Expertinnen und Experten werden die Beratungssteams individuell zusammengesetzt.

Kontakt

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf:

Tilman Dörr: 0049/(0)228/887-203 (doerrnospam-hrk.de)
Mina Wiese: 0049/(0)228/887-201 (wiesenospam-hrk.de)

Oder senden Sie Ihre formlose Interessenbekundung an nexus-anerkennungnospam-hrk.de oder per Post an

Hochschulrektorenkonferenz
Projekt nexus
RT Anerkennung
Ahrstr. 39
53175 Bonn

 

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Tilman Dörr

Projektkoordinator Organisation, Referent Anerkennungsverfahren

doerrnospam-hrk.de

0049/(0)228/887-203

Kontaktdaten
Mina Wiese

Projektreferentin Anerkennungsverfahren

wiesenospam-hrk.de

0049/(0)228/887-201

Kontaktdaten
David Zach

Sachbearbeiter RT Anerkennung

zachnospam-hrk.de

0049/(0)228/887-107

Kontaktdaten

Termine

28. November 2017
"Praxisbezüge und Praktika im Studium" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

23./24. Januar 2018
„Kompetenzen im Fokus: Instrumente für gute Anerkennung und Anrechnung“ an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm