DIHK und HRK (2008): Für mehr Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung!
Lebenslanges Lernen ist zu einem wichtigen Stichwort in der bildungspolitischen Debatte geworden. Dabei geht es darum, individuelle Bildungswege zu ermöglichen und eine spezifische Weiterqualifizierung zur Sicherung des benötigten Fachkräftenachwuchses zu befördern.
Voraussetzung dafür ist auch eine erhöhte Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Für die Hochschulen bedeutet dies vor allem auf beruflich Qualifizierte mit und ohne schulisch erworbene Hochschulzugangsberechtigung einzugehen und Möglichkeiten der Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf den Studienverlauf wahrzunehmen.
Der Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Initiative „ANKOM - Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung"
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Modellvorhaben Offene Hochschule Niedersachsen und hat eine Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen (OHN) eingerichtet.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert Studienmodelle individueller Geschwindigkeit
Ein Förderprogramm der Hans-Böckler-Stiftung richtet sich an beruflich Qualifizierte aus dem gewerblich-technischen Bereich und aus dem Gesundheitsbereich.
Die Bestimmungen, die den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte regeln, sind in den Hochschulgesetzen und Rechtsverordnungen der Bundesländer festgelegt.
Netzwerk "Wege ins Studium"
Der Online-Studienführer "Studieren ohne Abitur" ist ein Kooperationsprojekt vom CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
Informationsseite zum Studium ohne Abitur
Das Internetportal Arbeiterkind.de ist eine Anlaufstelle für alle Schüler und Studierende, die als erste in ihrer Familie einen Studienabschluss anstreben.
Möglichkeiten der Anrechnung von beruflich erworbenen Kompetenzen finden sich im nexus-Anrechnungskompass des Projekts nexus der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Studienangebote für Personen ohne Abitur und Fachhochschulreife finden sich im Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Das Aufstiegsstipendium unterstützt Berufserfahrene bei der Durchführung eines ersten akademischen Hochschulstudiums.
Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen bei der weiteren beruflichen Qualifizierung.
18. und 19. September 2017
"Qualitätssicherung in Anerkennung und Anrechnung" an der Technischen Universität Dresden
6. Oktober 2017
"Monitoring: Ansätze zur Erhöhung des Studienerfolgs?" an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn