So klappt es mit dem Masterplatz

So klappt es mit dem Masterplatz

Der Übergang vom Bachelor in den Master erfolgt nicht automatisch.
Egal, ob man die Hochschule wechseln oder an der gleichen Hochschule den konsekutiven Studiengang absolvieren möchte: Studieninteressierte müssen sich vor der Einschreibung erneut bewerben.

Rechtzeitig orientieren 
Ein Hochschulwechsel nach dem Bachelor kann durchaus sinnvoll sein und es existiert auch kein Anspruch, an ein und derselben Hochschule Bachelor- und Masterstudium unmittelbar hintereinander zu absolvieren. Der Übergang bietet die Möglichkeit, sich hinsichtlich Fachrichtung und Studienort noch einmal neu zu orientieren. Dabei gilt es, das Angebot an Masterstudiengängen frühzeitig zu sondieren und im Hinblick auf die eigenen Bedürfnisse abzuklopfen: Entsprechen die angebotenen Vertiefungsrichtungen meinen Bedürfnissen? Möchte ich das im Bachelor studierte Fach eher forschungs- oder praxisorientiert vertiefen? Oder auf den Bachelor eine weitere Qualifikation draufsatteln und z.B. nach dem Bachelor in Geschichte einen Master in Journalistik absolvieren? Unsere Mastersuche umfasst über 7.000 Masterstudienangebote nur in Deutschland: Bei dieser Fülle ist es ratsam, bereits ein Jahr vor dem gewünschten Studienbeginn mit der Suche zu beginnen. 

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen
Masterstudiengänge sind für die Hochschulen Aushängeschilder, für die sie besonders qualifizierte Studierende gewinnen möchten. Innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen können die Hochschulen entscheiden, welche Zugangsvoraussetzungen und Auswahlkriterien sie festlegen. Die Auswahl muss rechtssicher erfolgen sowie  objektiv und nachvollziehbar sein.

Die Hochschulen regeln den Zugang vor allem über eine Mindestnote (d. h. Bewerberinnen und Bewerber müssen einen bestimmten Notendurchschnitt im Bachelorzeugnis vorweisen), über vorgegebene Studienfächer im Bachelorstudium und bestimmte Leistungsnachweise - häufig in Kombination. Zulassungskriterien kommen dann ins Spiel, wenn die Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern die Kapazitäten an vorhandenen Studienplätzen überschreitet. Für eine Zulassung ist dann meist die Bachelor-Abschlussnote das entscheidende Kriterium. Weitere Auswahlkriterien können etwa ein Motivations- oder Empfehlungsschreiben, Auswahlgespräche, Sprachkenntnisse, Berufs- oder Praxiserfahrung sowie Ergebnisse von Studierfähigkeitstests (z.B. GMAT oder TM-Wiso) sein. Auch bei zulassungsfreien Masterstudiengängen müssen Studieninteressierte meist fachliche Vorkenntnisse aus dem Bachelorstudiengang nachweisen.

Termine beachten 
Viele Master-Studiengänge starten nur einmal im Jahr, meist zum Wintersemester. Die Bewerbungsfristen sind nicht einheitlich geregelt. Meist endet die Bewerbungsfrist für das Wintersemester am 15. Juli, die Frist für das Sommersemester am 15. Januar – Abweichungen sind möglich. Manchmal geben die Hochschulen auch Termine an, zu denen sie die Bewerbungen fürs Masterstudium frühestens entgegennehmen. Wenn das Bachelor-Zeugnis noch nicht vorliegt, reicht man in der Regel ein aktuelles Transcript of Records ein.

Nach der Zulassung 
Wer für einen Masterstudiengang zugelassen wurde, muss sich fristgerecht an der Wunschhochschule einschreiben. In bestimmten Bewerbungskonstellationen kann es in einigen Studiengängen eine Zulassung mit Auflagen geben, d.h. Studieninteressierte werden zwar zum Studium zugelassen, müssen aber bestimmte Leistungen aus dem Bachelorstudiengang nachholen.

Abgelehnt  - was nun? 
Bewerberinnen und Bewerber, die bei der Studienplatzvergabe zunächst leer ausgehen, können gegebenenfalls auf einen Platz im Nachrückverfahren hoffen.. Für zulassungsfreie Studiengänge kann man sich teilweise noch nach der offiziellen Einschreibefrist immatrikulieren. Es ist ratsam, sich bereits im Vorfeld zu informieren, ob man die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Begehrt sind die Masterplätze vor allem an besonders beliebten Hochschulen in großen Universitätsstädten. Man verbessert seine Aussichten auf einen Masterstudienplatz, indem man sich beispielsweise auch bei kleineren oder weniger bekannten Hochschulen bewirbt.

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