Prüfungspraxis im Wandel

Prüfungspraxis im Wandel

3. und 4. Juli 2017, Bremen

Prüfungen haben eine Schlüsselstellung für die Qualität der Lehre an Hochschulen, denn sie haben eine zentrale Steuerungsfunktion sowohl für das Lehren wie für das Lernen.

Studierenden dienen Prüfungen wesentlich zur Überprüfung ihres Lernfortschritts, beeinflussen das Lernverhalten und entscheiden über den formalen und inhaltlichen Studienerfolg. Lehrenden geben Prüfungen eine Rückmeldung über den Erfolg ihrer Veranstaltungen und liefern Hinweise für Verbesserungen, indem sie mit Hinblick auf die angestrebten und tatsächlich erreichten Lernergebnisse dabei helfen, den Lehrstoff gegebenenfalls neu zu strukturieren oder andere Lehrformen zu nutzen.

Studierendenzentrierte und kompetenzorientierte Lehre ebenso wie die Modularisierung von Studiengängen erfordern auch die Auseinandersetzung mit guter Prüfungspraxis. Die Qualität von Prüfungen ist damit ein strategischer Schlüssel zur Verbesserung des Lehrens und Lernens an Hochschulen. In Modulbeschreibungen wird dargelegt, was Studierende am Ende der Veranstaltung wissen, können und beherrschen sollten. Prüfungsaufgaben und -formen sollten entsprechend eng auf diese angestrebten Lernergebnisse abgestimmt sein. Damit ist die Qualität von Prüfungen ein strategischer Schlüssel zur Verbesserung des Lehrens und Lernens an Hochschulen.

Die Tagung „Prüfungspraxis im Wandel“ des Projekts „nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ widmet sich in Kooperation mit der Hochschule Bremen den konkreten Herausforderungen und Chancen, die sich den Hochschulen bei der Umsetzung von Prüfungen unter Beteiligung aller Akteure stellen und möchte zum weiteren Erfahrungsaustausch über gelungene Beispiele anregen.

Am ersten Tag der Veranstaltung wird die Thematik aus diesen unterschiedlichen Handlungsperspektiven heraus beleuchtet und in ihrer Vielfalt diskutiert. Am zweiten Veranstaltungstag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des nexusCAMP, eines themenspezifischen Barcamp-Formats die Möglichkeit, für sie relevante Themen vorzuschlagen und so neue Aspekte einzubringen oder die Diskussion vom Vortag vertieft weiterzuführen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrende sowie an Hochschulangehörige, die an der didaktischen und qualitativen Entwicklung von Studium und Lehre beteiligt sind.



nexusCAMP? Was ist das?

Im Rahmen der nexus-Tagung "Prüfungspraxis im Wandel" am 3. und 4. Juli 2017 an der Hochschule Bremen laden wir Sie zum nexusCAMP, einem themenspezifischen Barcamp-Format ein.


Wenn die Kaffeepause zur Tagung wird

Wenn die Kaffeepause zur Tagung wird

Alle kennen die Erfahrung: Lebendig wird es auf Tagungen oft erst jenseits des offiziellen Programms. In den Pausen kommt man beim Kaffee ins Gespräch. An Stehtischen tauschen sich Lehrende von großen und kleineren Hochschulen, Studierende und Kollegen aus der Hochschulverwaltung über Eindrücke aus, berichten in Kleingruppen von den eigenen Erfahrungen und diskutieren beim Mittagessen über die Vorträge des Tages. Ein Klima, in dem die Steifheit abzufallen scheint. Es wird kritisiert, gelacht und gelobt.

Diese Atmosphäre – bei der alle Teilnehmer einer Veranstaltung aktiv werden, einander berichten, zuhören, nachfragen, kritisieren, erläutern – wird bei Barcamps zum Prinzip.

Barcamp - Themencamp - nexusCAMP

Barcamp - Themencamp - nexusCAMP

Barcamps sind sogenannte „Ad-hoc-Konferenzen“, also offene, partizipative Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte ausschließlich von den Teilnehmern bestimmt werden. Barcamps gehen davon aus, dass alle etwas beizutragen haben: Alle vereint das Interesse an einem übergeordneten Thema, alle kommen mit Fragen, Ideen, Beispielen und Vorschlägen auf die Tagung.

Anstatt dass wenige „Aktive“ auf der Bühne ihre Themen dem „Publikum“ präsentieren, steht bei Barcamps der intensive Austausch aller Teilnehmenden im Zentrum. Die offene Atmosphäre in Kombination mit der Möglichkeit, selber zu gestalten, führt zu sehr dynamischen Events.

Keine Zuschauer - nur Teilnehmer!
Der Grundsatz lautet: „Keine Zuschauer, nur Teilnehmer!“ Der offene Charakter der Veranstaltung hat Barcamps in wenigen Jahren zu großem Erfolg verholfen. Inzwischen ist die Nachfrage danach so groß geworden, dass zunehmend Themencamps veranstaltet werden, die sich speziellen Aspekten widmen, wie beim nexusCAMP zum Thema „Prüfungspraxis im Wandel“.

Vorstellungsrunde / WarmUp am Vorabend

Am Anfang jedes Barcamps steht die Vorstellungsrunde – wir starten das nexusCAMP mit einem WarmUp am Nachmittag des 3. Juli: Barcamp-Neulinge haben hier die Möglichkeit, sich mit dem Format vertraut zu machen. Dabei stellen sich alle Teilnehmer mit Namen, Herkunft/Funktion und drei Schlagworten kurz vor. Das bricht das Eis, stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und erleichtert das spätere Networking. Zur Kultur des Barcamps gehört das Du – Titel, Alter, Geschlecht etc. interessieren nicht, nur das Thema.

Vorschlagsrunde

Vorschlagsrunde

Ohne Themenvorschläge gibt es keine Agenda! Die Themenvorschläge kommen ausschließlich von den Teilnehmern. Sie stellen – unterstützt vom Moderator – ihre Themen den anderen Teilnehmern vor. Das kann ein vorbereiteter Vortrag sein, die Präsentation eines Good-Practice-Beispiels oder die Erläuterung einer Fragestellung, eines Problems, mit dem sich jemand befasst und worüber er oder sie sich gerne austauschen will. Die Teilnehmer stimmen gemeinsam ab, ob sie die Session interessiert und mit wie vielen diese stattfinden könnte. So wird der Ablaufplan für sämtliche Sessions erst am Morgen des 4. Juli ab 9.00Uhr gemeinsam erstellt, bevor ab 10.00Uhr die ersten Sessions beginnen und wir uns um 13.00Uhr wieder zu einer Feedbackrunde zusammenfinden.

Es muss nicht jeder eine Session anbieten, aber alle sind aufgefordert, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und so zum Gelingen des nexusCamps beizutragen.

Es besteht die Möglichkeit vorab Themenvorschläge einreichen – auch diese werden in der Vorschlagsrunde am Morgen des 4. Juli zur Abstimmung gestellt.

Themen beim nexusCAMP

Das nexusCAMP ist ein Themencamp zum Schwerpunkt "Prüfungspraxis im Wandel". Es gibt kein festes Programm und keine Unterscheidung zwischen Referenten und Zuhörern. Jeder Teilnehmer kann sich aktiv mit einer eigenen Session oder im Rahmen einer Session einbringen und die Ansatzpunkte und Erfahrungen seiner Hochschule, seines Fachbereichs oder der Fakultät diskutieren.

Im nexusCAMP am 4. Juli können alle Themen und Fragen aufgegriffen werden, die in den Foren am ersten Konferenztag offengeblieben oder noch gar nicht angesprochen worden sind. Angestoßene Diskussionen können fortgeführt und vertieft oder ganz neue Denkanstöße gesetzt werden.

Themenpaten

Themenpaten

Sie haben ein Thema, für das Sie auf dem nexusCAMP gerne die Patenschaft übernehmen möchten? Die eigentliche Themenvorstellung und Session-Planung finden zwar erst direkt am Morgen des zweiten Veranstaltungstages statt. Jedoch kann jeder bereits im Vorfeld Themen vorschlagen oder nachfragen.

Worüber möchten Sie gerne mit anderen diskutieren?
Schreiben Sie dazu einfach eine E-Mail mit dem Betreff: Themenvorschlag „Prüfungspraxis im Wandel“ und einer Kurzbeschreibung Ihres Themenvorschlags (max. 2000 Zeichen inkl. Leerzeichen) an nexusCampPruefen(at)hrk.de.

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