Kompetenzen im Fokus: Instrumente für gute Anerkennung und Anrechnung

Kompetenzen im Fokus: Instrumente für gute Anerkennung und Anrechnung

23. und 24. Januar 2018, Nürnberg

Die Erhöhung der Mobilität in allen Studienphasen ist ein zentrales Thema im HRK-Projekt „nexus - Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern". Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die möglichst umfassende und reibungslose Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen im nationalen und internationalen Kontext. Gleichzeitig gewinnt die Anrechnung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die außerhalb des Hochschulwesens erworben werden, an Bedeutung. Sie hat einen zentralen Stellenwert für die Integration der nicht-traditionellen Studierendengruppen in die Hochschulen und erleichtert den Übergang zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung. Gemeinsames Ziel von Anerkennung und Anrechnung ist es, bereits erworbene Kompetenzen nicht mehrfach abzufragen und Studienzeiten somit nicht unnötig zu verlängern.

Hochschulen sollen dafür gute und transparente Verfahren entwickeln, die den Vergleich von Kompetenzen bzw. Lernergebnissen zum Ziel haben. Hierfür werden die Referenzrahmen, also der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) bzw. der Hochschulqualifikationsrahmen (HQR), benötigt. Kompetenz-  orientierte Anerkennung und Anrechnung setzen zudem voraus, dass Modulbeschreibungen und    Studiengangsziele lernergebnisorientiert formuliert sind.

Hochschullehrende stehen in diesem Zusammenhang vor herausfordernden Aufgaben und sollten dabei möglichst effektiv unterstützt und frühzeitig in die Prozessgestaltung sowie -umsetzung miteinbezogen werden. Von besonderer Bedeutung für deren Akzeptanz der hochschulinternen Verfahren sind daher gut handhabbare Arbeitshilfen und die bestmögliche Vorbereitung der Antragsunterlagen. Zudem trägt eine hochschulweite Harmonisierung dieser Bereiche dazu bei, die internen Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.

Im Zentrum der inhaltlichen Entscheidung steht der Kompetenzvergleich, der sich entweder auf einen wesentlichen Unterschied oder die Gleichwertigkeit der Kompetenzen bzw. Leistungen bezieht. Allerdings erschweren unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe zwischen Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen diesen Vergleich nicht unerheblich. Doch wie funktioniert dieser Vergleich im Detail und welche Instrumente bieten sich in der Praxis an, um Anerkennungs- und Anrechnungsentscheidungen möglichst einfach durchzuführen und zu dokumentieren?

Diese Themen und Fragen werden im Rahmen der Tagung adressiert, die mit einer Gesprächsrunde von Vertretern aus Hochschulen und außerhochschulischen Akteuren eröffnet wird, um zu diskutieren, wer welche Ziele verfolgt und wie dies die Prozesse von Anrechnung und Anerkennung beeinflusst. Der Kompetenzvergleich steht im Fokus des anschließenden Impulses und der vier Workshops, die sich mit Fragen der Prüfung von Gleichwertigkeit und wesentlichem Unterschied befassen. Der zweite Tag widmet sich der Frage, wie Prozesse und Regelungen hochschulweit etabliert, kommuniziert und mit Leben gefüllt werden können. Dazu werden nach einem Vortrag Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an Hochschulleitungen, Mitglieder von Prüfungsausschüssen, Studierende und Personen, die in den Hochschulen mit Prozessen der Anerkennung und Anrechnung befasst sind, sowie an Vertreterinnen und Vertreter der beruflichen Bildung, der Politik und anderer außerhochschulischer Akteure.

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