nexus-Jahrestagung 2020 „Abschied vom klassischen (Fach-)Studium?“

17./18. März 2020 in Lüneburg

Im Zentrum der letzten Jahrestagung des Projekts nexus steht der Austausch über die Zukunftsfähigkeit des klassischen (Fach-)Studiums. In Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg wird dabei der Frage nachgegangen, ob das derzeit vorherrschende Bachelor- und Master-Modell mit klarer fachlicher Ausrichtung und nachfolgender Berufstätigkeit noch zukunftsfähig ist.

Da sich in Zukunft die Anforderungen an die Qualifikationen und Kompetenzen der Hochschulabsolventinnen und -absolventen nicht zuletzt durch die Digitalisierung erheblich verändern werden, sollte frühzeitig über den Einsatz sinnvoller neuer Lernwege und alternativer Studienmodelle nachgedacht werden. Solche Veränderungen im Lern- und Studierverhalten werden auch tiefgreifende Auswirkungen u.a. für die Anerkennung, Anrechnung und den Transfer von (polyvalenten) Kompetenzen und Lernmodulen in Hochschulabschlüsse sowie die zukünftige Steuerung und Finanzierung der Hochschulen haben.

Am ersten Veranstaltungstag soll diese Leitfrage aus unterschiedlichen Perspektiven evidenzorientiert und praxisnah erörtert werden. Zusätzlich erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im nexusCAMP die Möglichkeit, für sie relevante Szenarien, Visionen und thematische Prioritäten zukunftsweisender flexibler Hochschulbildungswege zu diskutieren und neue Aspekte in die Debatte einzubringen. Am zweiten Tag werden in thematischen Fachforen mit Hilfe gelungener Beispiele die Diskussionen vom Vortag vertieft, weitergeführt und in einer Abschlussdiskussion mit Stakeholdern aus den Hochschulen, Fachbereichen und Fakultäten kritisch bewertet.

Die Veranstaltung richtet sich an für Lehre und Studium verantwortliche Mitglieder von Hochschulleitungen und Dekanaten, an Hochschulangehörige aus Fachbereichen und Fakultäten – insbesondere an Lehrende und Studierende – sowie aus der Studiengangs­entwicklung, dem Qualitätsmanagement und der Hochschuldidaktik.

Anmeldung

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nexusCAMP? Was ist das?

Im Rahmen der nexus-Jahrestagung "Abschied vom klassischen (Fach-)Studium" am 17. und 18. März 2020 an der Leuphana Universität Lüneburg laden wir Sie zum nexusCAMP "ZUR ZUKUNFT DES KLASSISCHEN (FACH-)STUDIUMS", einem themenspezifischen Barcamp-Format ein.

Wenn die Kaffeepause zur Tagung wird...

Wenn die Kaffeepause zur Tagung wird...

Alle kennen die Erfahrung: Lebendig wird es auf Tagungen oft erst jenseits des offiziellen Programms. In den Pausen kommt man beim Kaffee ins Gespräch. An Stehtischen tauschen sich Lehrende von großen und kleineren Hochschulen, Studierende und Kollegen aus der Hochschulverwaltung über Eindrücke aus, berichten in Kleingruppen von den eigenen Erfahrungen und diskutieren beim Mittagessen über die Vorträge des Tages. Ein Klima, in dem die Steifheit abzufallen scheint. Es wird kritisiert, gelacht und gelobt.

Diese Atmosphäre – bei der alle Teilnehmer einer Veranstaltung aktiv werden, einander berichten, zuhören, nachfragen, kritisieren, erläutern – wird bei Barcamps zum Prinzip.

Barcamp - Themencamp - nexusCAMP

Barcamp - Themencamp - nexusCAMP

Barcamps sind sogenannte "Ad-hoc-Konferenzen", also offene, partizipative Veranstaltungen, deren Ablauf und Inhalte ausschließlich von den Teilnehmern bestimmt werden. Barcamps gehen davon aus, dass alle etwas beizutragen haben: Alle vereint das Interesse an einem übergeordneten Thema, alle kommen mit Fragen, Ideen, Beispielen und Vorschlägen auf die Tagung.

Anstatt dass wenige "Aktive" auf der Bühne ihre Themen dem "Publikum" präsentieren, steht bei Barcamps der intensive Austausch aller Teilnehmenden im Zentrum. Die offene Atmosphäre in Kombination mit der Möglichkeit, selber zu gestalten, führt zu sehr dynamischen Events.

Keine Zuschauer - nur Teilnehmer!
Der Grundsatz lautet: "Keine Zuschauer, nur Teilnehmer!" Der offene Charakter der Veranstaltung hat Barcamps in wenigen Jahren zu großem Erfolg verholfen. Inzwischen ist die Nachfrage danach so groß geworden, dass zunehmend Themencamps veranstaltet werden, die sich speziellen Aspekten widmen, wie beim nexusCAMP zum Thema "Zur Zukunftsfähigkeit der Kompetenzorientierung - Ansatzpunkte und Erfahrungen aus den Hochschulen, Fachbereichen und Fakultäten".

Ablauf

Ablauf

Vorschlagsrunde
Ohne Themenvorschläge gibt es keine Agenda! Die Themenvorschläge kommen ausschließlich von den Teilnehmenden. Sie stellen – unterstützt vom Moderator – ihre Themen vor. Das kann ein vorbereiteter Vortrag sein, die Präsentation eines Good-Practice-Beispiels oder die Erläuterung einer Fragestellung, eines Problems, mit dem sich jemand befasst und worüber er oder sie sich gerne austauschen will. Die Teilnehmer stimmen gemeinsam ab, ob sie die Session interessiert und mit wie vielen diese stattfinden könnte. So wird der Ablaufplan für sämtliche Sessions erst am 17. März ab 14.15 Uhr gemeinsam erstellt, bevor ab 15.30 Uhr die ersten Sessions beginnen und wir uns um 18.30 Uhr zur anschließenden Feedbackrunde zusammenfinden.

Es muss nicht jeder eine Session anbieten, aber alle sind aufgefordert, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und so zum Gelingen des nexusCamps beizutragen.

Themen beim nexusCAMP

Das nexusCAMP ist ein Themencamp zum Schwerpunkt "ZUR ZUKUNFT DES KLASSISCHEN (FACH-)STUDIUMS". Es gibt kein festes Programm und keine Unterscheidung zwischen Referenten und Zuhörern. Jeder Teilnehmende kann sich aktiv mit einer eigenen Session oder im Rahmen einer Session einbringen und die Ansatzpunkte und Erfahrungen seiner Hochschule, seines Fachbereichs oder der Fakultät diskutieren.

Im nexusCAMP auf der nexus-Jahrestagung können alle Themen und Fragen aufgegriffen werden, die in den Foren am ersten Konferenztag offengeblieben oder noch gar nicht angesprochen worden sind. Angestoßene Diskussionen können fortgeführt und vertieft oder ganz neue Denkanstöße gesetzt werden.

Beispielsweise sind Themen denkbar wie Szenarien, Visionen und thematische Prioritäten für zukunftsfähige Studienmodelle sowie flexible Hochschulbildungswege und diesbezügliche Erfahrungen aus den Hochschulen, Fachbereichen und Fakultäten.