Workshop 4: Studienganggestaltung als Voraussetzung für pauschale Anrechnung

Impulsvortrag: Dr. Mario Seger, Technische Universität Darmstadt

Impulse:
Christian Tauch, Hochschulrektorenkonferenz
Manuela Koch-Rogge, Hochschule Harz
Martin Hofmann
, Hochschule Darmstadt
Dr. Mario Seger, Technische Universität Darmstadt

Einführend wurden der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) und der Hochschulqualifikationsrahmen (HQR) in Ihren Gemeinsamkeiten, Differenzierungen und Kompatibilitäten gegenübergestellt. Der Anspruch an den überarbeiteten HQR ist die Anschlussfähigkeit an den DQR. Aspekte die neu im HQR sind, sind die Bereiche „Wissensverständnis“, „Generierung von Wissen“ und „wissenschaftliches Selbstverständnis“.

Im darauffolgenden Impuls wurde eine Studie der Hochschule Harz vorgestellt, die die Auswirkungen bzw. die Umsetzung von Anrechnung erhob. Studiengänge die bereits mit einem Blick auf potentiell anrechenbare Inhalte konzipiert wurden, können diese auch für alle Beteiligten erfolgreicher umsetzen. Statistisch konnte diese Studie nicht nachweisen, ob Studierende mit angerechneten Leistungen besser oder schlechter als Studierende mit nicht angerechneten Leistungen das Studium abschließen.

Ein Beispiel der Hochschule Darmstadt befasste sich damit, einen MBA-Studiengang so zu konzipieren, dass für bestimmte Abschlüsse, die zur Aufnahme in den MBA-Studiengang befähigen, bereits vordefinierte anrechenbare Module und gegebenenfalls zusätzliche noch abzuleistende Module transparent und nachvollziehbar bereitgestellt werden können.

Die Technische Universität Darmstadt präsentierte ein Modell, welches speziell für die berufsbegleitenden Studiengänge Wirtschaftsinformatik (BA) und IT Business Management (MA) auf die verschiedensten Ausbildungs-, Fach- und Weiterbildungsinhalte der IT-Branche zugeschnittene Studiengänge bereithält. Bei diesem Konzept wurden die Studiengänge so auf die betreffenden Ausbildungen konzipiert, dass pauschale Anrechnung für das 1. und 2. Semester generell gegeben sein soll.