„Anerkennung gestalten! Anerkennungspraxis nach Lissabon“

München, 10. Dezember 2013, Hamburg, 14. Januar 2014 und Leipzig, 20. Mai 2014

Das "Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region“, die sogenannte Lissabon-Konvention, ist das grundlegende Dokument für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Studien- und Prüfungsleistungen. Sie wurde in Deutschland im Jahr 2007 ratifiziert. Die Umsetzung der Konvention bedeutet eine markante Zäsur der bisherigen Anerkennungspraxis und sie stellt die Hochschulen vor große Herausforderungen.

Ziel der Veranstaltung ist es daher, die Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit den Inhalten und Implikationen der Lissabon-Konvention vertraut zu machen. Dies soll insbesondere über die Diskussion zweier für die Gestaltung von Anerkennungsverfahren hilfreicher Publikationen erfolgen: Zum einen wird der durch das Projekt nexus der Hochschulrektorenkonferenz herausgegebene Leitfaden zur Anerkennung vorgestellt. Zum anderen wird das durch das European Area of Recognition Project herausgegebene EAR HEI Recognition Manual diskutiert.

Darüber hinaus bietet ein Vortrag über interkulturelle Kompetenz die Möglichkeit, die  Anerkennungspraxis im Hinblick auf den Mehrwert von Mobilität zu reflektieren. Nicht zuletzt werden über die Vorstellung zweier Beispiele für gute Praxis mögliche Wege der Umsetzung aufgezeigt.

Zielgruppen für die Veranstaltung sind Vertreterinnen und Vertreter der Fachbereiche, der Studierenden, des Qualitätsmanagements sowie Auslandsbeauftragte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademischen Auslandsämter.