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Weiterentwicklung des Hochschulqualifikationsrahmens

29. März 2017

Der HQR beschreibt in allgemeiner Form, was Absolventen wissen, verstehen und können sollten. Bild: Volker Lannert/Universität Bonn

Er ist Informationsquelle für Studieninteressierte und Arbeitgeber, unterstützt die Evaluation und Akkreditierung und erleichtert die Curriculumentwicklung. Der „Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse“ (HQR) beschreibt in allgemeiner Form, was Absolventinnen und Absolventen auf der Ebene des Bachelors, des Masters oder der Promotion wissen, verstehen und können sollten.

Der HQR war 2005 erstmals veröffentlicht und liegt jetzt in überarbeiteter Fassung vor. Die Weiterentwicklung war von der Hochschulrektorenkonferenz initiiert und vorbereitet worden, weil sich nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Zuordnung von beruflichen Qualifikationen zum bereichsübergreifenden „Deutschen Qualifikationsrahmen“ (DQR) gezeigt hat, dass der „alte“ HQR die Spezifika der Hochschulbildung nicht deutlich genug abbildete. Die Verabschiedung durch die in der Kultusministerkonferenz (KMK) Mitte März erfolgte in Abstimmung mit dem BMBF und unter Einbindung der Stakeholder des Bologna-Prozesses.

Hilfreich für die Gestaltung von Studiengängen wäre aus Sicht der HRK die Formulierung von fachspezifischen „Übersetzungen“ des HQR in so genannte Fachqualifikationsrahmen. Die HRK wird die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Hochschulen bzw. Fakultäten- und Fachbereichstage bei dieser Arbeit unterstützen. So erarbeitet der Runde Tisch Wirtschafts­wissenschaften des Projekts nexus Anregungen zur Umsetzung eines entsprechenden Fachqualifikationsrahmens.

 Der Qualifikationsrahmen ist auf den Internetseiten von HRK und KMK abrufbar.

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