Tagung: Vernetzte Hochschule – Netzwerke für die Lehre

16. November 2018

Interdisziplinäre Lehrprojekte befördern nicht nur das fächerübergreifende Denken von Studierenden, sondern können auch die Lehrqualität einer Hochschule insgesamt voranbringen. Bild: Pixabay

Interdisziplinäre Lehrprojekte befördern nicht nur das fächerübergreifende Denken von Studierenden, sondern können auch die Lehrqualität einer Hochschule insgesamt voranbringen. Wie auf der Tagung „Vernetzte Hochschule – Netzwerke für die Lehre“ des durch den Qualitätspakt Lehre geförderten Projekts „Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre und internationale Vernetzung von Anfang an (KI²VA)“ an der TU Darmstadt deutlich wurde, liegt ein Vorteil von Netzwerken im Prozess der kollektiven Ideenfindung.

Die in den Foren vorgestellten „Good Practice“-Beispiele zeigten, dass gerade die Offenheit für die Besonderheiten der vielfältigen Wege zum Erkenntnisgewinn in den unterschiedlichen Fachkulturen Absolventinnen und Absolventen sowohl für die heutigen als auch für die zukünftigen Anforderungen der Arbeitswelt qualifiziert.

Maßgebliche Erfolgsfaktoren für nachhaltige hochschulinterne Netzwerkprojekte in der Lehre seien funktionierende formale Strukturen und zentrale Führungs- und Koordinationsebenen. Allerdings, so auch das Ergebnis eines auf der Tagung vorgestellten Evaluationsberichts, hänge die identifizierte „Strength of Weak Ties“ wesentlich vom entgegengebrachten Vertrauen und der etablierten Kultur der Hochschule ab. Netzwerkarbeit müsse zudem schon bei der Projektkonzeption mitgedacht und zur Dissemination der Projektergebnisse eingeplant werden.

„Lehrqualität zeigt sich daran, wie individuelle Exzellenz in einem starken, institutionellen Rahmen verantwortlich eingebettet werden kann“, resümierte zum Abschluss der Tagung der Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs der TU Darmstadt, Prof. Dr.-Ing Ralph Bruder.