Richtig vernetzt

11. Juli 2013

In der Region Aachen bestehen zwischen Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen keine Berührungsängste, doch aus Sicht aller Beteiligten lohnt es sich, den Kontakt weiter zu intensivieren. Dies war das Ziel des Info-Abends „Hochschule Wirtschaft“, zu dem vergangene Woche in den Räumen Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Hochschulen zusammenkamen. Inspiriert war die Veranstaltung durch eine Kooperation des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Projekts nexus der Hochschulrektorenkonferenz.

Zentrale Frage für die Unternehmen war, wie sie künftig ihren hohen Fachkräftebedarf decken können und mehr Absolventinnen und Absolventen der Aachener Hochschulen in der Region halten können.  Es sei wichtig, direkte Kontakte schon während des Studiums herzustellen, waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Durch Praktika, duale Studienangebote, direkte Kontakte in die Hochschulinstitute oder Abschlussarbeiten in Unternehmen.

nexus-Referentin Dorothee Fricke zeigte im Rahmen ihres Impuls-Vortages „Praxisbezüge an den Hochschulen nach Bologna“ auf, wie die Hochschulen Absolventinnen und Absolventen wissenschaftlich für den Arbeitsmarkt qualifizieren, welche Anknüpfungspunkte es für eine Zusammenarbeit gibt.

Wie Hochschulen und Unternehmen schon jetzt zusammenarbeiten können, zeigten Anja Robert, Leiterin des "Career Centers" der RWTH Aachen, und Dr. Johannes Mandelartz, Dezernent für Technologie- und Wissenstransfer an der FH Aachen.

Ziel der gemeinsamen Initiative von HRK und DIHK unter dem Motto „Studium und Praxis“ ist es, den Austausch zwischen Hochschulen und Arbeitgebern zu intensivieren und für die gegenseitigen Belange zu sensibilisieren.

Weitere Informationen unter www.hrk-nexus.de/studium-und-praxishttp://www.hrk-nexus.dew/studium