Regionaltagung zu Anerkennung und Anrechnung

17. Dezember 2018

Bild: h_da/Christoph Rau

Welche Maßnahmen sind geeignet, um Durchlässigkeit und Mobilität im Hochschulsystem zu erhöhen? Diese Frage stand im Fokus der der nexus-Tagung „Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen“ am 11. Dezember 2018 an der Hochschule Darmstadt. Ziel der Tagung war es, die Hochschulen bei den Herausforderungen, die durch die Anrechnung und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen entstehen, zu unterstützen, aber auch Vernetzung und Austausch der Hochschulen aus der Region zu fördern.

In seiner Begrüßung betonte Professor Dr. Manfred Loch, Vizepräsident der Hochschule Darmstadt, die Bedeutung fairer und rechtskonformer Verfahren und verwies auf die zahlreichen Anstrengungen, die die Hochschule Darmstadt insbesondere im Bereich der Anrechnung von beruflich erworbenen Qualifikationen auf ein Hochschulstudium bereits unternommen habe.

Professor Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin der Hochschule RheinMain, betonte in ihrem Einführungsvortrag, dass eine wichtige Voraussetzung für eine strategische Beschäftigung mit Anerkennung und Anrechnung zunächst eine hochschuleigene Strategie für Studium und Lehre sei. Darauf aufbauend sollten die Hochschulen versuchen, einen Kulturwandel in ihrer Hochschule anzustoßen, der insbesondere durch gute Unterstützung der Anerkennenden und viel Kommunikation zu erreichen sei.

Unter anderem anhand von Fallbespielen wurden in drei Workshops die Gestaltung von Anerkennungsverfahren, der inhaltliche Bewertung von Anerkennungsanträgen und der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen thematisiert. Abschließend präsentierten drei Hochschulen aus der Region Beispiele aus der Praxis zur Organisation von Anrechnung und Anerkennung sowie der Gestaltung von Mobilitätsfenstern.

Die nächste Tagung zum Thema „Anerkennung an Hochschulen“ findet am 15. Januar 2019 an der Universität Leipzig statt. Für diese Veranstaltung sind unter www.hrk-nexus.de/leipzig2019 noch Anmeldungen möglich.