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Kritik an Franchise-Studiengängen

26. Januar 2017

Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Ländern und Hochschulen, Kooperationsstudiengänge vor erheblich verschärften Anforderungen an die hochschulische Qualitätssicherung und die Transparenzpflicht zu stellen und so ihre weitere Ausbreitung zu beschränken. Denn obwohl ihr Anteil am statistisch erfassten Studiengesamtangebot im letzten Jahr lediglich 1,7 Prozent betrug und in ihnen etwa 20.000 Studierende eingeschrieben waren, handelt es sich bei diesem aus der Not der Unterfinanzierung der Hochschulen entstandene lukrative Geschäftsmodell des Academic Franchising um einen zwar kleinen aber stark expandierenden Bereich hochschulischer Ausbildungsangebote. Die HRK hatte bereits 2013 die unmittelbare Verantwortung der gradverleihenden Hochschule für Franchise- und Validierungsmodelle herausgestellt und in ihren Leitlinien von der KMK eine Klarstellung ihres Anrechnungsbeschlusses von 2008 und vom Akkreditierungsrat einheitliche Standards und Prüfungskriterien im Interesse der Gleichwertigkeit gefordert.

Weitere Infos: www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_0217.pdf

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