Internationales Bologna-Symposium

30. April 2019

„Bologna“ verfolge kein eigenes Bildungsideal, sondern sei ein grenzüberschreitender, offener Prozess der Zusammenarbeit, der auch in den kommenden Jahren Antworten auf globale Herausforderungen wie die wachsende Heterogenität der Studierenden oder die Digitalisierung von Studium und Lehre suche. Dieses Fazit zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des von Volkswagen Stiftung, EUA und HRK gemeinsam organisierten internationalen Symposiums "Bologna - The Surprising Success of an Educational Vision", am letzten Aprilwochenende in Hannover. 

„Die Europäische Studienreform war eine Weichenstellung in die richtige Richtung in einer Zeit, in der immer mehr junge Menschen an die Hochschulen kommen“ betonte auch HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-Andre Alt. Allerdings sollte dieses „politische Projekt von den Hochschulen selbst gestaltet werden“, wie der Rektor der Universität Freiburg, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer betonte. Dafür werde jedoch nicht nur eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung benötigt, sondern vor allem Vertrauen in die „Autonomie, Integrität und Führungsstärke“ des zusammenwachsenden europäischen Hochschulsystems, wie es Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, zum Ausdruck brachte.