Industrie 4.0 verändert Ingenieurcurricula

28. Juni 2018

Die Anforderungen an ein Ingenieurstudium durch Industrie 4.0“ wurden beim VDMA-Erfahrungsaustausch diskutiert. Bild: Pixabay

Welche Kompetenzen und welches Wissen sollten Ingenieure heute und zukünftig haben, um die Umsetzung von Industrie 4.0 erfolgreich mit zu gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines vom VDMA organisierten Erfahrungsaustauschs mit dem Schwerpunktthema „Anforderungen an ein Ingenieurstudium durch Industrie 4.0“ Ende Juni in Frankfurt.

In dem lebhaften Austausch von Hochschul-, Verbands- und Wirtschaftsvertretern wurde deutlich, dass der digitale Wandel weitgehende Auswirkungen auf Studium und Lehre haben wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten, inwiefern bei einer Veränderung der Curricula hin zu digitalen Kompetenzen die Vermittlung von grundlegendem und vertiefendem Fachwissen gewährleistet bleiben kann.

Ebenso würden Aufgaben oder Projekte der Industrie 4.0 nicht mehr nur alleine in einer Fachkultur lösbar zu sein. Folglich sollte der Dialog zwischen Fakultäten und Fachbereich, aber auch zu fachfremden Bereichen, vertieft werden, um die Studierenden auf die zukünftige Arbeitswelt vorzubereiten.

Am Beispiel  einer Lernfabrik wurde deutlich, wie Studierende bereits im Bachelorstudium an Industrie 4.0-Themen herangeführt werden können. Es gab jedoch auch kritische Stimmen: Die Forderung nach mehr aktivierenden Lehr/Lernformen sei im Hochschulalltag mit teilweise sehr großen Lerngruppen oft nur schwer umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://bildung.vdma.org/hochschule